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Tirol im Wandel und die Rolle von Green Events

26. Februar 2026

Klimaschutz klappt nur, wenn er gerecht für alle ist. Das Jahresthema von Klimabündnis Tirol gilt auch für Green Events Tirol: Veranstaltungen sollen Orte sein, wo Ressourcen schonen, regionale Wertschöpfung und soziale Gerechtigkeit zusammengehören. So wird Klimaschutz kein Privileg.

Wie Green Events soziale Gerechtigkeit praktisch umsetzen können

  •  Barrierefreiheit und Teilhabe : Zugänge, Sitzplätze, Toiletten und Wege so gestalten, dass Menschen mit Rollstuhl, Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen teilnehmen können.
  • Unterstützung vor Ort: Freiwillige (Buddys) helfen Menschen mit Unterstützungsbedarf bei Orientierung und Teilnahme.
  • Einfache Kommunikation : Infos in einfacher Sprache, gut lesbare Schilder, Hörhilfen, Gebärdensprachdolmetscher oder Live-Untertitel bei Vorträgen.
  • Anreise erleichtern: Vergünstigte ÖPNV Tickets, Mitfahrbörsen und Hinweise zu barrierefreien Haltestellen senken Kosten und Hürden.
  • Schutz für besonders gefährdete Gruppen: Schattenplätze, Trinkwasserstationen und Ruhebereiche schützen ältere Menschen, Kinder und Kranke.
  • Sicherheits- und Gesundheitskonzepte: Leichter Zugang zu Erste Hilfe, ruhige Zonen für Menschen mit Reizüberflutung und persönliche Unterstützung bei Bedarf.
  • Faire Preise: Sozial gestaffelte Tickets oder kostenlose Kontingente für Menschen mit geringem Einkommen (z. B. Kulturpass).
  • Projektförderung: Veranstaltungen können Geld sammeln, um Umwelt‑ oder Sozialprojekte zu unterstützen (z.B. 1 Euro pro Ticket, Spendenoption beim Ticketkauf, Spendenboxen vor Ort) 
  • Nachhaltige und faire Beschaffung: Leitungswasser anbieten, regionale, saisonale, faire und Bio Produkte bevorzugen, ohne dass Gäste deutlich mehr zahlen müssen.
  • Faire Arbeitsbedingungen: Gute Bezahlung und transparente Verträge für temporäre Mitarbeitende; Ehrenamtliche angemessen entschädigen.
  • Soziale Aufträge: Aufträge auch an Sozialbetriebe vergeben, um Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen zu schaffen.
  • Lebensmittelabfall vermeiden: Portionsgerechte Ausgabe, kleinere Telleroptionen, Vorbestellung von Mahlzeiten und Weitergabe von Resten an soziale Einrichtungen.
  • Messung und Verbesserung:  — Lebensmittelabfälle erfassen, um besser planen zu können.
  • Schulungen: Veranstaltende und Personal in inklusiver Kommunikation, Barrierebewusstsein und nachhaltigem Handeln schulen.
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