Ökostrom

ökostrom

Energiestrategie Österreich

Im Unterschied zu fossilen Energieträgern, deren Vorkommen bei kontinuierlicher Entnahme stetig abnimmt, können sich erneuererbare Energiequellen in kurzer Zeit selbst erneuern und sind damit sozusagen unerschöpflich. Österreich ist gemäß dem im Dezember 2008 verabschiedeten Energie- und Klimapaket der Europäischen Union dazu verpflichtet, den Anteil Erneuerbarer Energieträger am Bruttoendenergieverbrauch bis 2020 auf 34 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig seine Treibhausgasemissionen in Sektoren, die nicht dem Emissionshandel unterliegen, bis 2020 um mindestens 16 Prozent, bezogen auf die Emissionen des Jahres 2005, zu reduzieren1.

Energieautonomie Tirol 2050

Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch in Tirol halbiert und der Anteil an erneuerbaren Energieträgern um 30 % erhöht werden. Dabei werden nicht nur neue Technologien, wie Wasserstoffautos oder "intelligente Gebäude" eine Rolle spielen. Der Wandel zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft gelingt über viele einzelne Schritte und die Vielfalt von Ideen der Menschen in Tirol.

Jede und Jeder kann durch eigene Ideen und Handeln einen Teil dazu beitragen, dass Tirol langfristig und nachhaltig energieautonom wird.

Öffentlicher Netzzugang

Falls Sie öffentlichen Netzzugang haben, nutzen sie Strom, welcher zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde (Wind, Sonne, Erdwärme, Wellen und Gezeitenenergie, Wasserkraft, Biomasse und Biogas). Falls die Nutzung von Ökostrom nicht möglich ist, übernehmen Sie zumindest die Kompensation der anfallenden CO2-Menge.
Tipp: Wenn Sie sich für ein umweltzertifiziertes Veranstaltungsgebäude entscheiden, müssen Sie sich über erneuerbare Energie und Energieeffizienz vor Ort keine Gedanken machen.

Kein öffentlicher Netzzugang

Falls kein öffentlicher Netzzugang vorhanden ist, muss der benötigte Strom mit Hilfe alternativer Energiequellen (Solar, Pellets, etc.) oder durch ein mit Pflanzenöl oder Altspeiseöl betriebenes Stromaggregat erzeugt werden.

Kommunikation

Vergessen Sie nicht, Ihre Gäste zu informieren. Gerade versteckte Maßnahmen, wie die Nutzung von Ökostrom oder CO2-Kompensation, müssen gezielt kommuniziert werden. Sehen Sie dies nicht als Extraaufwand, sondern also mögliche Marketingmaßnahme und Mehrwert.
 

nach oben