Warum biologisch?

bio verpflegung green events tirol

Biolandbau = Klima- und Ressourcenschutz

Der Beitrag der biologischen Produktion zur Nachhaltigkeit ist vielfältig. Die biologische Landwirtschaft arbeitet so weit wie möglich in geschlossenen Kreisläufen und nützt natürliche Selbtregulierungsmechanismen. Im Vergleich zur konventionellen Produktion spart der Biolandbau bis zu 50 % Treibhausgase ein. Die Einsparung geht v.a. damit einher, dass keine synthetischen Stickstoffdünger verwendet werden und die Kohlenstoffbindung im humusreicheren Boden erhöht wird. Durch den Verzicht auf chemisch synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel wird auch die lebensnotwendige Ressource Wasser maßgeblich geschont und die Artenvielfalt vor Ort erhöht.

Bio = artgerecht, gentechnikfrei, weniger belastet

Artgerechte Tierhaltung ist ein weiterer großer Pluspunkt für die Biolandwirtschaft.
Möchten Sie Lebensmittel ohne gentechnisch veränderte Zutaten? Dann sollten Sie auch aus diesem Grund zu biologisch produzierten Lebensmitteln greifen. Strenge Kontrollen von Biolebensmitteln garantieren höchsten Standard
Falls diese Argumente noch nicht überzeugen, sollten Sie zumindest aus gesundheitlichen Gründen Ihren Gästen Bioprodukte aus der Region mit geringeren Nitrat- und Pestizidrückständen anbieten1.

Bio ist zu teuer?

Würde die Kostenwahrheit konventionell produzierter Lebensmittel nicht durch Subventionen verfälscht und würden besonders bei der Fleischproduktion auch weitgreifende ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigt, wäre der derzeitige Fleischkonsum aus Kostengründen nicht mehr leistbar2. Da fleischfreie Gerichte trotz Verwendung von Bioprodukten in der Produktion günstiger sind, bedeutet eine Umstellung auf 50% vegetarische Speisen keinen wirtschaftlichen Nachteil.

Bio in Österreich

Mit einem Anteil von 16 % Biobetrieben an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und 20 % biologisch bewirtschafteter landwirtschaftlicher Nutzfläche nimmt Österreich relativ betrachtet die Spitzenposition unter den europäischen Ländern ein1. Dank Ihrem Beitrag kann diese Spitzenposition noch ausgebaut werden und Österreich diesbezüglich als europäisches Vorbild dienen.

Tipps

  • Nachhaltig feiern bedeutet keinen Verzicht! Ganz im Gegenteil. Ein Umdenken bei der kulinarischen Verpflegung Ihrer Gäste schafft einen gesellschaftlichen, ökologischen, ökonomischen und geschmacklichen Mehrwert.
  • Achten Sie auch bei Bioprodukten auf Regionalität. Weite Transportwege verschlechtern die Klimabilanz.
  • Suchen Sie gezielt nach DirektvermarkterInnen, Bauernläden und Bauernmärkten in Ihrer Region: www.gutesvombauernhof.at
  • Mit BioMaps kommen Sie einfach zu allen Bio-Anbietern in Österreich: die interaktive Landkarte zeigt die Betriebe und liefert genaue Informationen über die jeweiligen Angebote. Derzeit sind in Tirol 117 Adressen auf BioMaps zu finden: www.biomaps.at

 

 

Bezugsquellen und Kontakte

nach oben