Aus für Einweg-Plastik

EU will der Plastikflut ein Ende setzen

Auch Strohhalme sollen verboten werden
Auch Strohhalme sollen verboten werden

Auf ein breites Plastik-Verbot setzt die EU-Komission - sie will bestimmte Einweg-Plastikprodukte verbieten. Demnach sollen Einweg-Plastikgeschirr und -besteck, Strohhalme, Wattestäbchen und Halterungen für Luftballons von den Mitgliedstaaten verboten werden. Auch eine Plastikmüllabgabe ist vorgesehen -  jeder Mitgliedsstatt soll 80 cent pro Kilo nicht recyceltem Plastikmüll an den EU-Haushalt abführen. Die Kommission begründet den Vorstoß hauptsächlich mit dem Schutz der Ozeane. Mehr als 80 Prozent des Mülls in den Meeren seien Plastik. „Plastikmüll ist ohne Zweifel ein großes Thema, und die Europäer müssen dieses Problem zusammen angehen“, so Vizepräsident Frans Timmermans. Einmalplastik im Angebot der Supermärkte werde durch die Vorschläge deutlich verringert. Die künftig verbotenen Produkte würden durch sauberere Alternativen ersetzt. Mehr dazu unter News ORF.at

Praktische Tipps wie man Plastik vermeiden kann, gibt es viele z.B. auf UTOPIA oder auf nachhaltig-sein.info

Veranstaltungen können den Einsatz von Einweggeschirr leicht vermeiden - mit dem gemeinnützigen Verein issba steht tirolweit ein Anbieter für Mehrweggeschirr zur Verfügung.

 

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